Am Freitag den 26. Juni um 19.34 Uhr wurde die Feuerwehr Göming zu einen Großbrand nach Anthering alarmiert. Aus noch ungeklärter Ursache stand die Tenne eines Landwirtschaftlichen Objektes im Vollbrand.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Wirtschaftstrakt eines Bauernhofes bereits in Vollbrand. Aufgrund des raschen Brandverlaufs wurde die Alarmstufe noch während der Anfahrt zunächst auf Alarmstufe 2 und wenig später auf Alarmstufe 3 erhöht.
Eine der größten Herausforderungen im Einsatz stellte die Sicherstellung der Löschwasserversorgung dar. Um ausreichend Wasser zur Einsatzstelle zu fördern, mussten mehrere Relaisleitungen aufgebaut werden. Insgesamt wurden rund 245 B-Schlauchlängen (4.900m) verlegt und kilometerlange Zubringleitungen errichtet. Zeitweise waren bis zu sechs Relaisleitungen gleichzeitig in Betrieb. Zur Unterstützung der Löschmaßnahmen wurde zusätzlich das Großtanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Salzburg angefordert.
Besondere Aufmerksamkeit galt einer Acetylengasflasche, die sich im unmittelbaren Gefahrenbereich des Brandes befand. Diese wurde kontinuierlich gekühlt, während die Drohnengruppe die Oberflächentemperatur mittels Wärmebildtechnik überwachte. Durch die laufende Kühlung und Kontrolle konnte eine gefährliche Erwärmung verhindert werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Gasflasche kontrolliert ausgebrannt.
Nachdem der Brand weitgehend unter Kontrolle gebracht worden war, wurden das Wohnhaus sowie der Keller sorgfältig kontrolliert. Gegen 21:42 Uhr kam es im ersten Obergeschoss des Wohnhauses zu einem erneuten Brandausbruch. Dieser konnte jedoch von den Einsatzkräften rasch erkannt und erfolgreich gelöscht werden.
Im Einsatz waren:
Freiwillige Feuerwehr AntheringFreiwillige Feuerwehr GömingFreiwillige Feuerwehr BergheimFreiwillige Feuerwehr NußdorfFreiwillige Feuerwehr OberndorfFreiwillige Feuerwehr Seekirchen Berufsfeuerwehr Salzburg GTLFEinsatzleitfahrzeug Flachgau (Eugendorf)Atemschutzfahrzeug FlachgauDrohne FlachgauAFK Andreas PitterBFK Klaus Lugstein
Insgesamt 167 Mann mit 22 Fahrzeugen